
Proche de la vie
Loin du quotidien
Musikalische Saison 2026
Es ist uns eine große Freude, in Fusio, tief im Maggiatal, für diese dritte Musiksaison international renommierte Künstler wie die deutsche Klavierlegende Peter Rösel (Klavier), Delphine Bardin (Klavier) mit ihrer Fortsetzung des Zyklus „Schubert – viceversa“, Tjasha Gafner (Harfe) & Maud Paquis (Gesang) in einer neu interpretierten «Winterreise», die Suiten von Bach gespielt von Ophélie Gaillard (Cello) und das junge, vielversprechende Duo Julien Fornerod & Théo Comby begrüssen zu dürfen.
Reservieren Sie Ihre Plätze (und Ihre Zimmer?). Es wird wunderbar!
Preis: 40.- (inklusive Apero nach dem Konzert) – 30.- für Gäste Reservierung empfohlen – info@villapineta.ch / 091 755 17 55
16. und 17. Mai: SCHUBERT – VICEVERSA
DELPHINE BARDIN, Klavier
Samstag 16.5.2026 – 16.30 Uhr – Programm 3
- Jan Václav Vorisek : Impromptus op. 7, Nr. 4, 5 und 6 (1822)
- Jan Václav Vorisek : Klaviersonate in b-Moll, op. 20 (1824)
- Franz Schubert : Impromptus op. 142, D 935
Sonntag 17.5.2026 – 11.15 Uhr – Programm 4
- Franz Schubert : „Moments musicaux“, op. 94, D 780
- Ludwig van Beethoven : Klaviersonate Nr. 27 in e-Moll, op. 90
- Franz Schubert : Klaviersonate in c-Moll, D 958
DELPHINE BARDIN
Die französische Pianistin Delphine Bardin, die den ersten Preis am CNSM in Paris gewann, wurde 1997 dank dem Gewinn des Clara-Haskil-Wettbewerbs in Vevey berühmt. Bei der Verkündung des Resultats riefen viele Zuhörer: „Das ist sie! Das ist die wiederauferstandene Clara Haskil!“.
Und tatsächlich ist etwas wahr daran: Delphine Bardin ist Clara Haskil nicht nur ähnlich, sondern auch – wie sie – früh begabt, ungewöhnlich reif, ebenso anspruchsvoll wie manchmal wortkarg, der Musik und nichts als der Musik verschrieben. Sie hält nichts vom Star-system, geht unverholen ihren Weg, ohne sich je beeinflussen zu lassen. Ihre geheime Kunst, von absoluter Reinheit, wartet nur darauf, dass man sie teilt!
Sonntag 07.06.2026 – 11.15 Uhr
PETER ROESEL, Klavier
- Joseph Haydn : Klaviersonate in Es-Dur, Hob.XVI.49
- Felix Mendelssohn : Lieder ohne Worte: Op. 62, Nr. 1 und Nr. 3, Op.19 Nr. 1 und Op.62 Nr. 2
- Carl Maria von Weber : Aufforderung zum Tanz, Op. 69
- Wolfgang Amadeus Mozart : Sonate in F-Dur, K 332 und Sonate in B-Dur, K 333
PETER ROESEL
Peter Rösel wurde am 2. Februar 1945 in der Märtyrerstadt Dresden geboren, im Herzen dessen, was man später ein halbes Jahrhundert die DDR nannte. Die russische Klavierschule ist für ihn die beste Alternative. In Moskau studiert er am Tschaikowski-Konservatorium, zuerst beim legendären Dmitri Bashkirov, dann bei Lev Oborin. Wettbewerbe und Preise folgen: Schumann-Wettbewerb, Tschaikowsky, Montreal… Dann fällt der Eiserne Vorhang. Der Westen entdeckt deshalb nur sporadisch die Kunst dieses Riesen der die Bewunderung seiner berühmtesten Kollegen genießt. Herbert Blomstedt, Rudolf Kempe aber vor allem Kurt Masur und Kurt Sanderling – die Kapellmeister von Dresden und Leipzig – baten ihn um enge Zusammenarbeiten. Dank des Labels Berlin Classics gibt es heute lebendige Zeugnisse dieser Zeit. Jahre, die äußerlich manchmal düster, innerlich aber klar und hell waren. Gibt es eine prächtigere Gesamteinspielung des Klavierwerkes von Brahms ? Haben die Konzerte von Rachmaninow jemals souveräner geklungen? Unbedingt wiederentdecken!
Sonntag 29. 06. 2026, 11.15 Uhr
TJASHA GAFNER, Harfe & MAUD PAQUIS, Gesang
- Franz Schubert: Winterreise – neu interpretiert für Harfe, Klavier und Gesang
Die Freundschaft zwischen Tjasha Gafner (Harfe) und Maud Paquis (Gesang) besteht schon seit langer Zeit; die zukünftigen Musikerinnen trafen sich erstmals in der Kindertagesstätte. Tjasha ist heute eine der großen klassischen Harfenistinnen ihrer Generation. Als Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe, darunter des renommierten ARD-Preises im Jahr 2024, tritt sie auf den größten Bühnen auf. Maud hingegen hat den Weg des Jazz gewählt. Pianistin, Sängerin und Komponistin, hat sie zwei Alben veröffentlicht und stellt Kreativität und Improvisation in den Mittelpunkt ihrer Arbeit.
Den beiden Künstlerinnen lag es am Herzen, sich im Rahmen eines gemeinsamen Projekts zu treffen. Die Idee, Schuberts Winterreise neu zu interpretieren, erschien ihnen als selbstverständlich. Als Monument der deutschen Romantik ist dieser Zyklus auch eines der ersten großen Liederrepertoires: ein Gebiet im Schnittpunkt ihrer Sensibilitäten.
Nach einer einwöchigen Residenz in der Villa Pineta wird das Duo seine Neuinterpretation der Lieder von Schubert präsentieren – eine frei angepasste Version für Harfe, Klavier und Gesang, in der Tradition und Improvisation im Dialog stehen und zwei Wege schließlich musikalisch zusammenfinden.
19. und 20. September : SCHUBERT – VICEVERSA
DELPHINE BARDIN, Klavier
Samstag 19.09.2026 – 16.30 Uhr – Programm 5
- Franz Liszt : Transkriptionen von Liedern von Franz Schubert
- Franz Liszt : «Les jeux d’eau de la Villa d’Este» (3. Jahr der Pilgerreise)
- Franz Schubert : Klaviersonate in G-Dur op. 78, D 894
Sonntag, 20.09.2026 – 11.15 Uhr – Programm 6
- Alban Berg : Klaviersonate op. 1
- Franz Schubert : Impromptus op. 90, D 899
- Arnold Schönberg : « 6 kleine Klavierstücke » op. 19
- Franz Schubert : Klaviersonate in a-Moll op. 42, D 845
DELPHINE BARDIN
Die französische Pianistin Delphine Bardin, die den ersten Preis am CNSM in Paris gewann, wurde 1997 dank dem Gewinn des Clara-Haskil-Wettbewerbs in Vevey berühmt. Bei der Verkündung des Resultats riefen viele Zuhörer: „Das ist sie! Das ist die wiederauferstandene Clara Haskil!“.
Und tatsächlich ist etwas wahr daran: Delphine Bardin ist Clara Haskil nicht nur ähnlich, sondern auch – wie sie – früh begabt, ungewöhnlich reif, ebenso anspruchsvoll wie manchmal wortkarg, der Musik und nichts als der Musik verschrieben. Sie hält nichts vom Star-system, geht unverholen ihren Weg, ohne sich je beeinflussen zu lassen. Ihre geheime Kunst, von absoluter Reinheit, wartet nur darauf, dass man sie teilt!
Sonntag 04.10.2026 – 11.15 Uhr
OPHELIE GAILLARD, Violoncello
- Johann Sebastian Bach : Suite für Violoncello Nr. 1, 3 und 5 (Änderungen vorbehalten)
OPHELIE GAILLARD
Ein Geist von unstillbarer Neugier, Risikobereitschaft und ein unbändiger Appetit auf das gesamte Repertoire des konzertanten Cellos; das ist es wohl, was diese brillante französisch-helvetische Interpretin schon früh unter ihresgleichen auszeichnet. Sie wurde 2003 von einem breiten Publikum bei den „Victoires de la Musique Classique“ zur Neuentdeckung unter den Instrumentalsolisten gewählt und tritt seither bei Recitals in den renommiertesten Sälen auf (Concertgebouw Amsterdam, Théâtres d’Aix-en-Provence, Châtelet Paris, Oji Hall in Tokio, Wigmore Hall in London, usw.).
Samstag 17.10.2026 – 11.15 Uhr
JULIEN FORNEROD, Violoncello & THEO COMBY, Klavier
- Johann Sebastian Bach : Sonate für Viola da gamba und Cembalo in D-Dur
- Claude Debussy : Sonate für Violoncello und Klavier in d-Moll
- Anton Webern : Zwei Stücke (1899) + 3 kleine Stücke Op. 11 (1914) für Cello und Klavier
- Johannes Brahms : Sonate für Violoncello und Klavier in e-Moll, op. 38
Théo Comby wurde am 3. Mai 1997 geboren. Im Alter von 7 Jahren begann er mit dem Klavierunterricht, zunächst an einer Musikschule und später am Conservatoire à Rayonnement Régional (CRR) in Bordeaux bei Marie-Christine Dubernat. Nach dem Abitur studierte er zunächst Philosophie in Paris und schloss 2020 an der Sorbonne mit dem Bachelor- und Masterabschluss ab. Im Anschluss an sein Studium beschließt er schließlich, sich nach einer neunjährigen Pause wieder ganz der Musik zu widmen. Er kehrt in die Welt der klassischen Musik am Conservatoire à Rayonnement Départemental (CRD) in L’Haÿ-les-Roses zurück und nimmt das Klavierstudium bei Ilen Song wieder auf, um 2022 sein Diplôme d’Études Musicales (DEM) zu erwerben. Im selben Jahr beginnt er ein Studium an der Haute École de Musique de Lausanne (HEMU) in der Klasse von Pascal Godart.
Julien Fornerod wurde im Februar 2005 geboren und begann sein Cello-Unterricht bei Marc Jaermann (Quatuor Sine Nomine) am Konservatorium von Lausanne, seiner Heimatstadt. Im Jahr 2021 wurde er in die Sonderklassen für Musiker am Gymnasium Auguste Piccard aufgenommen. Im Jahr 2022 erlangte er sein Abschlusszeugnis im Fach Cello und wurde im selben Jahr in den vorberuflichen Studiengang des Konservatoriums von Lausanne aufgenommen. Julien Fornerod tritt regelmäßig mit verschiedenen Orchestern auf, darunter das Orchestre des jeunes de la Suisse romande (Leitung : Quatuor Sine Nomine), das Orchestre Symphonique en Vogue sowie das Schweizer Jugend-Sinfonieorchester. Er widmet sich zudem intensiv der Kammermusik und arbeitete bereits mit Hans Egidi (Quatuor Sine Nomine), Vincent Coq (Trio Wanderer) oder auch Sigiswald Kuijken zusammen. Seit 2023 studiert er an der Musikhochschule Lausanne im Bachelor-Studiengang in der Klasse von Patrick Demenga.
Verein ‚Villa Musica – Fusio‘
Die Villa Pineta existiert ausschließlich, weil wir überzeugt sind, dass die Welt Orte braucht, die bewahrt und einzigartig sind, und Projekte die intim aber unverzichtbar sind. Dieses ungewöhliche und gleichzeitig schöne Haus wieder zum Leben zu erwecken, war der erste Schritt eines etwas verrückten Projekts! Ihre Präsenz und Ihre Begeisterung, liebe Gäste, ermutigen uns jeden Tag und haben uns letztendlich davon überzeugt, dass wir die Möglichkeiten, die uns hier in Fusio geboten werden, weiter ausbauen möchten.
Wir haben daher beschlossen, unser Hotel noch mehr für die Kultur – in vielen Formen – zu öffnen und Möglichkeiten zu bieten: Möglichkeiten zur Kreativität, zur Begegnung, zum Austausch. Aus dieser Vision entstand ein kleiner Raum – attraktiv und praktisch – die Villa Musica. Wir haben ihn so genannt, weil die Musik schon immer im Mittelpunkt unserer Aktivitäten stand und weil er bewusst aus akustischer Sicht gestaltet wurde. Aber dieser Raum ist noch viel mehr!
Um weiter Konzerte organisieren zu können, Begegnungen zu planen, Ausstellungen zu gestalten, benötigen wir finanzielle Mittel, die die einfache Hoteltätigkeit nicht aufbringen kann. Aus diesem Grund haben wir den Verein „Villa Musica – Fusio“ gegründet, um die Erweiterung unseres kulturellen Angebots zu ermöglichen, ohne das Leben und Überleben unseres Hotels zu gefährden.
Sind Sie daran interessiert, uns jährlich zu unterstützen, damit wir uns in Ruhe vorstellen können, wie es weitergehen soll?
- Eine einmalige Unterstützung gemäß Ihrer Wünsche und Möglichkeiten
- Eine jährliche Unterstützung von CHF 100.- bis 500.- oder mehr (Verpflichtung für 3 Jahre)
Ja! Ich werde Mitglied und unterstütze den Verein ‚Villa Musica – Fusio‚
Alternative Bank Schweiz, Olten – Christophe Schenk – IBAN : CH77 0839 0118 0300 0300 1 – Mitteilung: „Villa Musica – Fusio“
Wir danken Ihnen von Herzen! Dank Ihrer Unterstützung kann die Villa Pineta ihre kulturellen Aktivitäten dauerhaft weiterentwickeln und ihr besonderes Projekt zum Strahlen bringen!
Ein schöner (kleiner) Saal
Aufgrund der Lage, der geografischen Entfernung und der ganz besonderen Umgebung scheint uns die Villa Pineta der ideale Ort zu sein, um Menschen, die dies wünschen, einen Ort des Rückzugs, der Erneuerung, der Arbeit oder der Begegnung zu bieten.
Wir möchten das Musizieren zelebrieren, deshalb wurde unser neuer Saal in erster Linie aus akustischer Sicht um einen wunderschönen Flügel herum konzipiert und gestaltet. Jeden Atemzug, jede Vibration und jeden Akkord hören. Wir möchten Gästen, Musikliebhabern, Amateur- und Berufsmusikern die Möglichkeit bieten, die Musik so neu zu entdecken.
Aber dieser ebenerdige, zum Garten hin offene Raum kann aber auch für Yoga-Retreats, Seminare, Schreibwerkstätten, Partys oder Hochzeiten genutzt werden – sogar außerhalb der Saison. Wir haben einen Ort geschaffen, der das Angebot der Villa Pineta ergänzen soll: Erleben sie ihn ab jetzt!
Schreiben Sie uns unter info@villapineta.ch , fragen Sie uns, und wir werden sicher – zusammen – eine gute Lösung finden.
Events
7.–10. August 2026: „Stille und Klang“
Nach drei erfolgreichen Ausgaben kehrt Nicolas Monguzzi zurück, um die kontemplative Stille der Villa Pineta in Fusio zu erfüllen. Bei dieser vierten Ausgabe wird der Raum der Villa Musica vier Tage lang von den einhüllenden Klängen von Gongs, Klangschalen und Instrumenten mit tiefen Schwingungen erfüllt sein und Sie auf eine einzigartige Sinnesreise in einen Kokon absoluter Gelassenheit einladen.
Der Perkussionist, Klangästhet und Meister der Klangmassage mit therapeutischen Klangschalen nach Peter Hess, Nicolas Monguzzi (avecleson.ch), bietet drei unterschiedliche Erlebnisse, um in das Herz seiner Welt regenerierender Klänge einzutauchen:
Sonntag, 9. August, 11.15 Uhr
Immersives Konzert: NICOLAS MONGUZZI lädt FRANCESCO GIUDICI ein
Ein Konzert, das mit dem Thema „Stille und Klang“ und der Villa Pineta im Einklang steht. Faszinierende, immersive, langsame, meditative Musik; Klanglandschaften, die sich mit der umgebenden Landschaft verflechten. Ein Konzert, das man mit geschlossenen Augen hören sollte, während man den Blick über das Tal schweifen lässt.
Nicolas Monguzzi, mit seinen Gongs und Klangschalen, empfängt Francesco Giudici, einen Musiker und Komponisten, der sich mit der E-Gitarre ausdrückt. Er komponiert und improvisiert seine Musik unter Verwendung verschiedener Objekte und unter Einbeziehung elektronischer Elemente, wobei er einen minimalistischen Ansatz verfolgt und stets über die komplexe Beziehung zwischen Musik und Zeit reflektiert.
(Spenden willkommen, empfohlener Preis CHF 30.-, anschliessend kostenloser Aperitif)
Klangbäder in kleinen Gruppen
- Freitag, 7. August, 17.00 Uhr
- Samstag, 8. August 11.00 Uhr und 17.00 Uhr
- Sonntag, 9. August, 17.00 Uhr
- Montag, 10. August, 11.00 Uhr
Etwa 90 Minuten tiefe Entspannung im Wechsel zwischen Klängen und Stille (freiwilliger Beitrag, empfohlene Spende CHF 40.- pro Person)
Individuelle Klangmassagen nach der Peter-Hess-Methode
Ein Moment, der Körper und Geist vom Alltagsstress befreit. Nach Vereinbarung (CHF 80.- / CHF 70.- für unsere Gäste).
Sind Sie bereit, sich von dieser Symphonie aus Stille und Klang einlullen zu lassen?
Informationen und Buchungen: info@villapineta.ch / +41 91 755 17 55
Wir freuen uns darauf, ein unvergessliches Erlebnis mit Ihnen zu teilen!
